Elektronische Vorschaltgeräte
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In 80 % aller industriellen, gewerblichen und öffentlichen Anlagen sind Leuchtstofflampen mit konventionellen Vorschaltgeräten installiert. Diese Leuchten waren zu Ihrer Zeit ein wirtschaftliches Beleuchtungsmittel, stellen aber heute eine antiquierte Methode der Zweckbeleuchtung da:
Die Elektronik bietet die Möglichkeit die Energiekosten erheblich zu reduzieren. Dazu bieten sich 4 Stufen an:

4 Stufen zur Energieeinsparung, Quelle: Osram
Stufe 1:
Einsatz von modernen Spiegelrasterleuchten, um das Licht effizient in den
gewünschten Bereich zu lenken.
Ersparnis Stufe 1: 30 %
Stufe 2:
Einsatz von elektronischen Vorschaltgeräten. Reduzierung der Verlustenergie.
Ersparnis Stufe 1 bis 2: 50 %
Stufe 3:
Einsatz von modernen T5 Röhren (16 mm Durchmesser, statt der alten T8 Röhren mit
26 mm Durchmesser) und elektronische Vorschaltgeräten.
Ersparnis Stufe 1 bis 3: 60 %
Stufe 4:
Zusätzlicher Einsatz einer Tageslichtabhängigen Steuerung. Die
Beleuchtungsstärke wird automatisch im Raum in Abhängigkeit vom Tageslicht
gesteuert (macht nur in Räumen mit Tageslichteinfall Sinn).
Ersparnis Stufe 1 bis 4: 80 %
Vorteile moderner Beleuchtungstechnik

Vorteile elektronischer Vorschaltgeräte, Quelle:
Osram
Wirtschaftlichkeit
Bei gleichem Lichtstrom verbraucht das System Leuchtstofflampe mit EVG 25% -30%
weniger Energie als mit KVG. Das hat zwei Ursachen: Zum einen ist das EVG um ca.
22% wirtschaftlicher als ein KVG, und zum anderen benötigt die Leuchtstofflampe
weniger Leistung, da sie nicht bei jedem Nulldurchgang der Wechselspannung
ausgeschaltet wird wie im KVG-Betrieb. = Energieersparnis (25%-30%)
Eine Erhöhung der Lampenlebensdauer um mehr als 50% senkt die Kosten für den
Lampenwechsel dramatisch. Bei vielen öffentlichen Beleuchtungsanlagen (z.B.
U-Bahn, Bürogebäude...) wurden die Intervalle für den turnusmäßigen
Lampenwechsel von 2 auf 4 Jahre verlängert. = höhere Lampenlebensdauer (ca.
+50%)
Bei Verwendung von EVG entstehen für den Leuchtenhersteller geringere
Verdrahtungskosten, da das separate Montieren und Verdrahten von Lampendrossel
(Konventionelles Vorschaltgerät = KVG) und Starter entfallen. Besonders positiv
auf den Geldbeutel wirkt sich dies bei zwei- oder mehrflammigen Leuchten aus, da
hier nicht mehr KVG und Starter für jede einzelne Lampe installiert werden
müssen, sondern lediglich ein EVG für zwei oder mehrere Lampen.
= geringere Verdrahtungskosten
Gesundheit
Beim Betrieb von Leuchtstofflampen an konventionellen Vorschaltgeräten (KVG, 50
oder 60 Hz Betrieb) schaltet die Lampe bei jedem Nulldurchgang der
Wechselspannung ab. Wenn die Lampenspannung beim Wiederzünden ins Positive
wechselt, setzt der Lichtbogen nicht mehr am gleichen Punkt der Wendelelektrode
an. Deshalb flackert eine Leuchtstofflampe beim Betrieb an einem KVG.
Beim Betrieb von Leuchtstofflampen an Elektronischen Vorschaltgeräten (EVG,
Hochfrequenz) ist dieser Effekt nicht zu beobachten. = ruhiges, flimmerfreies
Licht
Beim Einsatz von EVG wird Elektrosmog vermieden, da keine magnetischen
Streufelder vorhanden sind. = geringe magnetische Feldstärken
Der Betrieb von Leuchtstofflampen mit Elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) ist
geräuschlos. Durch die Verwendung von hohen Betriebsfrequenzen kommt es nicht
zum sog. 100Hz-Brummen, wie beim Betrieb mit konventionellen VG (KVG). =
brummfreier Betrieb
Komfort
Ein flackerfreier Start von Leuchtstofflampen wird ermöglicht, da die
Wendeln vorgeheizt werden und ein ausreichend hoher Zündimpuls an die Lampe
gelegt wird.
Bei Verwendung spezieller Elektronischer Vorschaltgeräte sind verschiedene
Arten des Dimmens von Leuchtstofflampen möglich. Mit OSRAM EVG sind die
Lampen von 1% bis 100% des Lichtstromes dimmbar. Das Einschalten der
Leuchtstofflampen ist bei jedem Dimmzustand möglich. Durch das Dimmen von
Leuchtstofflampen lassen sich zusätzliche Energieeinsparungen erzielen,
besonders in Verbindung mit einer tageslichtabhängigen Steuerung, bei der je
nach Intensität des einfallenden Tageslichts die künstliche Beleuchtung durch
einen Tageslichtsensor so reguliert wird, dass z.B. am Arbeitsplatz stets ein
konstantes Beleuchtungsniveau herrscht.
Der Biedersteintunnel in München wird abhängig vom Tageslicht und der
Verkehrsdichte geregelt. Die Stadtverwaltung äußert sich sehr positiv
hinsichtlich der Energieeinsparung durch das Dimmen. Weitere Tunnel in München
sollen mit dimmbaren Elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) ausgestattet werden.
Am Ende der Lampenlebensdauer schaltet das EVG die Lampe zuverlässig ab. Dadurch
wird unangenehmes Blinken und Flackern vermieden = Abschaltung am
Lampenlebensdauerende
Umwelt
Bei gleichem Lichtstrom verbraucht das System Leuchtstofflampe mit EVG 25% -30%
weniger Energie als mit KVG. Das hat zwei Ursachen: Zum einen ist das EVG um ca.
22% wirtschaftlicher als ein KVG, und zum anderen benötigt die Leuchtstofflampe
weniger Leistung, da sie nicht wie im KVG-Betrieb bei jedem Nulldurchgang der
Wechselspannung ausgeschaltet wird. = weniger Energieverbrauch, 25%-30%
Der EVG-Betrieb erhöht die Lampenlebensdauer um mehr als 50% (20.000 Stunden mit
EVG anstatt 12.000 Stunden mit KVG). Durch die höhere Lampenlebensdauer fallen
weniger Müll, Quecksilber und andere Abfallstoffe an. = höhere
Lampenlebensdauer (ca. 50%)
Durch die erhöhte Lampenlebensdauer entsteht ca. 30% weniger Lampenabfall. In
der industriellen, gewerblichen oder öffentlichen Beleuchtung muss Lampenabfall
als Sondermüll entsorgt oder dem Recycling zugeführt werden. Der Privatkunde
kann den Lampenabfall derzeit noch im Hausmüll entsorgen, da die anfallende
Müllmenge wesentlich geringer ist = weniger Lampenabfall (ca. 30%)
Quelle dieser Informationen:
www.osram.de und Osram Produktunterlagen